Hoher Cholesterinspiegel

Hoher Cholesterinspiegel senken - Medikamente bei TV-Gesundheit

Ein erhöhter Cholesterinspiegel kann zu ernsthaften Folgeerkrankungen führen. Dennoch ist Cholesterin nicht immer schlecht – die gute Form von Cholesterin, HDL, hat nämlich sehr wichtige Funktionen im menschlichen Körper. Daher ist es wichtig auf den Spiegel des LDL-Cholesterins zu achten.

Bei der Online Apotheke TV-Gesundheit können Patienten verschiedene Präparate zur Behandlung (z.B. Crestor, Lipitor) online bestellen. Geht die Bestellung noch vor 17.30 Uhr wird die Behandlung bereits am nächsten Werktag verschickt.

Häufigkeit

In Industrienationen sind heute viel mehr Menschen von zu hohen Cholesterinwerten betroffen, als man vielleicht annehmen möchte. Schon bei den 30-39 jährigen haben 62% der Frauen und 70% der Männer zu hohe Werte, bei den 50-59 jährigen sind es 90% der Frauen und 86% der Männer und bei den 70-79 jährigen Patienten sind es 91% der Frauen und 81% der Männer. Experten schätzen, dass insgesamt etwa 60% der Österreicher unter zu hohen Cholesterinwerten leiden und damit ein gesundheitliches Risiko auf sich nehmen.

Arten

Grundsätzlich werden die Cholesterinwerte des Patienten durch eine Untersuchung des Blutes ermittelt. Dabei sollte man die Ergebnisse immer differenziert betrachten und den Spiegel nicht pauschal als negativ bewerten. Neben dem Gesamtcholesterin sollten im Idealfall auch die HDL-Werte und die LDL-Werte betrachtet werden. Unter LDL versteht man Low-Density-Lipoprotein, welches sich in den Wänden der Blutgefäße absetzt und daher als schlechtes Cholesterin gilt. HDL, High-Density-Lipoprotein hingegen transportiert schlechtes Cholesterin aus dem Körper und hat außerdem schützende Funktionen für den Blutkreislauf.

Ursachen

Ein gesunder Körper, der ausgewogen und fettarm ernährt wird, ist in der Regel sehr gut in der Lage den Cholesterinhaushalt selbst zu regulieren. Wer allerdings zu viel Fett zu sich nimmt, steigert den Gehalt an schlechtem Cholesterin sehr schnell, so dass der Körper aus dem Gleichgewicht kommt. Vor allem gesättigten Fettsäuren, die sich zum Beispiel in Sahne, fettem Fleisch, Keksen, Kuchen und Käse befinden, belasten die Arterien und somit auch das Herz.

In manchen Fällen können allerdings auch andere Faktoren entscheidend dazu beitragen, wenn es zu erhöhten Werten kommt. Erblich bedingte Fettstoffwechelstörungen, ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt sowie Nieren- und Lebererkrankungen können ebenso dazu beitragen, dass der Anteil an LDL im Körper zu einem ungesunden Maße ansteigt.

Symptome

Ein erhöhter Cholesterinspiegel muss nicht immer zu bemerkbaren Symptomen führen. Dies ist kritisch, da Patienten so oftmals jahrelang mit schlechten Werten leben, ohne etwas davon zu wissen. Gerade Patienten, die zu einer Risikogruppe gehören, zum Beispiel weil sie übergewichtig oder erblich vorbelastet sind, sollten sich regelmäßig untersuchen lassen.

Steigern sich die Cholesterinwerte, dann lagert sich schlechtes LDL in den Arterien ab, so dass es dem Herzen deutlich schwerer fällt den ganzen Körper mit Blut zu versorgen. Bluthochdruck kann daher ein Anzeichen von zu hohen Cholesterinwerten sein. Weiterhin kann auch Übergewicht und ein schwacher Kreislauf darauf hinweisen, dass ein erhöhter Spiegel vorliegt.

Behandlung

Heute gibt es eine ganze Reihe von empfehlenswerten Medikamenten, die eingesetzt werden können, um einen zu hohen Cholesterinspiegel effektiv zu behandeln. Wichtig ist dabei, dass das Präparat und seine Dosierung optimal zu den Bedürfnissen des Patienten passen und eine regelmäßige Einnahme erfolgt. Außerdem sollten die Cholesterinwerte auch während der Anwendung regelmäßig gemessen werden, damit sichergestellt werden kann, dass die Behandlung auch wirklich anschlägt. In der Regel wird dabei empfohlen die Therapie mit der geringsten Dosierung zu beginnen und diese nur dann zu erhöhen, wenn der gewünschte Effekt noch nicht erzielt werden kann.

Medikamente gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel setzen genau dort an, wo das Problem entsteht, indem sie die Produktion von schlechtem Cholesterin, also LDL, in der Leber unterdrücken. Lipostat beispielsweise wird täglich eingenommen und senkt den Cholesterinspiegel und damit das Risiko eines Schlaganfalles deutlich.

Die Einnahme eines Medikamentes sollte von dem Patienten selbst unbedingt durch einen gesunden Lebensstil mit einer fettarmen, ausgewogenen Ernährung und regelmäßigem Sport unterstützt werden. Häufig kann die Erkrankung mit einem Wandel des Lebensstils im Anfangsstadium bekämpft werden, bevor eine Medikation nötig wird.

Zur Therapie bei erhöhten Cholesterinwerten bietet TV-Gesundheit die folgenden Präparate an:

  • Crestor
  • Simvastatin
  • Lipitor
  • Pravastatin
  • Lipostat
  • Zocor
  • Fluvastatin
  • Lescol
  • Atorvastatin

Vorbeugung

In erster Linie spielt natürlich eine gesunde Ernährung eine sehr wichtige Rolle in der Cholesterin-Prävention. Achten Sie auf fettarme Lebensmittel und verzichten Sie am besten so gut es geht auf Butter, Käse, fettes Fleisch, Sahne und Süßwaren. Stattdessen sollte viel frisches Obst und Gemüse, magerer Fisch sowie frisches Wasser auf den Tisch kommen.

Bewegung kann ebenfalls eine wichtige Rolle spielen – wer sein Herz-Kreislauf-System durch regelmäßiges Cardio-Training stärkt, entlastet seine Arterien und senkt seinen Cholesterinspiegel. Suchen Sie am besten eine Sportart, die Ihnen wirklich Freude bringt und die Sie leicht in Ihren Alltag integrieren können, dann wird es Ihnen deutlich leichter fallen am Ball zu bleiben.

Wer zu einer Risikogruppe gehört, zum Beispiel als Raucher oder mit einer erblichen Vorbelastung, der sollte seine Cholesterinwerte außerdem regelmäßig untersuchen lassen. Rauchen kann übrigens gerade in Kombination mit einem erhöhten Spiegel das Herzinfarkt-Risiko deutlich steigern und sollte daher vermieden werden.

Folgen

Eine der unmittelbarsten Folgen eines zu hohen Cholesterinspiegels ist eine Arterienverkalkung, die durch die Ablagerung des schlechten LDL entsteht. Dabei verengen sich die Gefäße, so dass die Durchblutung eingeschränkt wird. Daher muss das Herz dann deutlich schwerer arbeiten, um den ganzen Körper mit frischem Blut zu versorgen. Im schlimmsten Fall kann diese ständige Belastung des Herzens zu einem Herzinfarkt führen.

Weiterhin kann es passieren, dass die entstandenen Durchblutungsstörungen dafür sorgen, dass ein Verschluss von herzfernen Arterien entsteht und es so zu starken Schmerzen beim Laufen kommt. Ebenfalls möglich ist eine koronare Herzkrankheit, bei der der Herzmuskel aufgrund der verengten Herzkranzgefäße nicht mehr richtig durchblutet werden kann. Derartige Beschwerden sollte man unbedingt ernst nehmen, da sie zu noch schwereren Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen können. Leider erhöhen schlechte Cholesterinwerte auch das Risiko eines Schlaganfalles deutlich, regelmäßige Untersuchungen und ein gesunder Lebensstil können die Lebenserwartung daher deutlich verbessern.

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